Chris Schneider

Wohin schreitet eine Gesellschaft, in der Menschen nicht Schritt halten können und andere blindlings hinterher hasten? In der Konflikte verschleppt statt gelöst werden und Lagergräben immer tiefer ausgehoben werden? Chris Schneider zeigt Ausblicke dieser thematischen Auseinandersetzung, die in erheblichem Kontrast zum kindlich-naiven Zeichenstil stehen. Tragik und Komik liegen hier, wie auch im wahren Leben, dicht beieinander. Der urbane Raum, inspiriert von der Industriekultur Leipzigs im 19. Jahrhundert dient als Kommunikationsmedium und lässt Sinnbilder entstehen. Menschen dagegen sucht man vergebens, lediglich ein paar Rauchfahnen lassen Leben erahnen.