Christoph Rode

Der Berliner Künstler Cristoph Rorde erschafft in seinen Kunstwerken verfremdete Raum- und Landschaftssituationen in Kombination mit osteuropäischen Interieur. Der im Gedächtnis gebliebene Geruch von altem Mobiliar und Teppichen oder auch die Haptik von alten Strukturtapeten und Stoffen geben dem Maler Ideen für sein Szenario. Rode reizt die Gegenüberstellung, ein nicht nachvollziehbarer Dialog, der nur als gelungen gilt, wenn ungeklärte Fragen im Raum stehen.
Es sind eigene geschlossene Bilderwelten, die gelegentliche Datierungen, durch bekannte Möbel oder auch Kleidungsstücke zulassen, aber letztendlich nicht die gezeigte Zeit versinnbildlichen. Die benutzten Materialien, Gegenstände und scheinbar typischen Raumaufteilungen stellen eine Verfremdung in einer vielleicht gewohnten Situation dar.
Meist existiert eine Idee als Anlass für ein Bild, diese wird aber eher subtil in die Arbeit integriert. Für seine Malereien sucht der Künstler Inspiration in Reproduktionen, Zeitungen, Geschichtsbüchern oder auch Filmen. Dabei benutzt er überwiegend Bildmaterial aus dem ostdeutschen bzw. osteuropäischen Raum, die zeitlich von 1950 bis 1990 reichen.